• AbgeltungssteuerDie Abgeltungssteuer wurde in Deutschland zum 1. Januar 2009 eingeführt und betrifft Erträge aus Kapitalanlagen. Sie sorgt dafür, dass bestimmte Kapitalerträge bei Auszahlung oder Gutschrift beim Anleger abschließend…
  • AbsicherungAbsicherung bezeichnet Maßnahmen, mit denen ein Fondsvermögen gegen starke Wertschwankungen von Aktien, Anleihen oder Devisen geschützt wird. Dafür kann das Fondsmanagement befugt werden, derivative Instrumente wie Futures, Optionen…
  • Absolute ReturnAls Anlageprinzip verfolgt der Absolute-Return-Ansatz das Ziel, dass Fondsmanager in jedem betrachteten Anlagezeitraum eine positive, also absolute Wertentwicklung erzielen, unabhängig von der allgemeinen Marktentwicklung. Im Unterschied zu relativ…
  • ad-hoc MeldungEine ad-hoc Meldung ist die unverzügliche Bekanntgabe von bisher nicht öffentlichen, kursrelevanten Tatsachen durch ein börsennotiertes Unternehmen. Sie betrifft Informationen, die geeignet sind, den Kurs von Wertpapieren deutlich…
  • AdvisorEin Advisor ist ein externer Anlageexperte, der eine Kapitalverwaltungsgesellschaft bei Fondsentscheidungen fachlich unterstützt. Er gibt Empfehlungen zu Anlagestrategien, Titelauswahl und Risikomanagement auf Basis seines spezialisierten Wissens. Ziel der…
  • AGFEin AGF, kurz für Aggressive Growth Fund, investiert überwiegend in wachstumsstarke Aktien, oft kleinere oder schnell expandierende Unternehmen, mit dem Ziel, überdurchschnittliches Kapitalwachstum zu erreichen. Dabei steht das…
  • AgioAgio bezeichnet den beim Erwerb von Fondsanteilen zu zahlenden Aufschlag. Es wird zusätzlich zum aktuellen Anteilwert berechnet und kann als fester Betrag oder in Prozent ausgewiesen sein. Das…
  • AktienfondsAktienfonds sind Investmentfonds, deren Kapital überwiegend in Aktien angelegt wird. Sie können sich im Fokus nach Regionen, Unternehmensgrößen oder Branchen unterscheiden, während der Einsatz komplexer Derivate oder besonderer…
  • AktienmarktBezeichnung für alle Organisationsformen des Handels mit Aktien, sowohl an offiziell zugelassenen Börsen als auch im außerbörslichen Handel. Beim börslichen Handel werden Aktien an öffentlich-rechtlichen Börsen gehandelt, die…
  • Aktiv gemanagte FondsAktiv gemanagte Fonds sind Investmentfonds, bei denen die Fondsleitung durch gezielte Auswahl und unterschiedliche Gewichtung von Wertpapieren versucht, die Rendite eines zugrunde liegenden Vergleichsindex zu übertreffen. Dafür betreiben…
  • All-in-feeDie All-in-fee ist eine in Prozent angegebene Kennzahl, die nahezu alle mit einer Fondsanlage verbundenen Kosten zusammenfasst, ausgenommen der Ausgabeaufschlag. Sie beinhaltet in der Regel Management- und Verwahrstellenvergütungen…
  • AlphaAlpha ist eine Kennzahl, die die Abweichung der Rendite eines Fonds gegenüber einer Vergleichsgröße beziehungsweise Benchmark misst und damit den Renditeanteil ausweist, der sich nicht durch bekannte Risikofaktoren…
  • Alternative InvestmentsAlternative Investments bezeichnen Kapitalanlagen und Anlagestrategien, die über traditionelle Anlageklassen wie Aktien, verzinsliche Wertpapiere und Geldmarktpapiere hinausgehen. Sie zielen darauf ab, auch bei fallenden oder stagnierenden Märkten Erträge…
  • AnlageausschussEin Anlageausschuss ist ein Gremium, das die Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) oder das Fondsmanagement in Fragen der Vermögensanlage berät. Bei Publikumsfonds ist seine Einrichtung in den Anlagebedingungen vorgesehen, die Bestellung…
  • AnlageberaterAnlageberater beraten berufsmäßig zu Kauf- und Verkaufsentscheidungen bei Wertpapieren und anderen Kapitalanlagen. Ihre Empfehlungen sollen auf die persönlichen Anlageziele der Kundinnen und Kunden abgestimmt sein und Aspekte wie…
  • AnlagegrenzenAnlagegrenzen sind gesetzlich festgelegte Höchstgrenzen dafür, wie viel ein Investmentfonds in Wertpapiere eines einzelnen Emittenten oder Ausstellers anlegen darf. Das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) schreibt diese Beschränkungen vor, um eine…
  • AnlagegrundsatzDer Anlagegrundsatz definiert den übergeordneten Rahmen, nach dem ein Fonds seine Anlagepolitik ausrichtet. Er legt fest, welche Wertpapierarten und Instrumente genutzt werden, wie die Portfoliozusammensetzung gesteuert wird und…
  • AnlagehorizontDer Anlagehorizont beschreibt die Zeitspanne, in der ein bestimmter Geldbetrag nicht benötigt wird und daher investiert werden kann. Bei der Wahl des Anlagehorizonts sollte die persönliche Risikobereitschaft berücksichtigt…
  • AnlagekontoEin Anlagekonto bezeichnet ein Konto, das vorrangig der Verwaltung von Ersparnissen und Investitionen dient und nicht für den alltäglichen Zahlungsverkehr genutzt wird. Es wird zur Verwahrung von Wertpapieren,…
  • AnlagepolitikAnlagepolitik beschreibt die verbindlichen Grundsätze und Regeln, nach denen Vermögenswerte ausgewählt, gewichtet und überwacht werden. Sie definiert Anlageziele, Risikoprofil, zulässige Anlageklassen sowie Grenzen für Konzentration und Liquidität. Die…
  • AnlageregionDie Anlageregion bezeichnet das geografische Gebiet, in dem ein Fonds oder ein Investmentportfolio überwiegend seine Investments tätigt. Dazu zählen einzelne Länder, Ländergruppen oder Regionen, etwa China, Südkorea, Schwellenländer…
  • AnlageschwerpunktDer Anlageschwerpunkt eines Investmentfonds beschreibt das angestrebte Anlageziel, die eingesetzte Strategie und die Wertpapierarten oder -märkte, in die der Fonds überwiegend investiert. Er dient Anlegern und Beratern als…
  • AnlagestilDer Anlagestil beschreibt die typische Vorgehensweise eines Fondsmanagers bei der Auswahl, Gewichtung und dem Timing von Wertpapieren sowie bei der Steuerung von Risiken und Renditezielen. Er umfasst Entscheidungen…
  • AnlagestrukturDie Anlagestruktur bezeichnet die Zusammensetzung der Vermögenswerte in einem Depot. Sie umfasst die Verteilung auf Anlageklassen, Einzeltitel und Liquiditätspositionen und prägt damit das Risiko- und Renditeprofil. Für Anleger…
  • AnlagetypEin Anlagetyp ordnet Investitionen bestimmten Vermögensklassen zu, etwa Aktien, Rentenpapiere, Cash- beziehungsweise Geldmarktanlagen, Immobilien, Derivaten oder alternativen Investments wie Hedgefonds und Private Equity. Diese Kategorisierung erleichtert die Einschätzung…
  • AnlagezielDas Anlageziel beschreibt den Zweck, den ein Fondsmanager oder ein Anleger mit einer Investition verfolgt. Dazu zählen etwa Kapitalerhalt, Kapitalwachstum, regelmäßige Ausschüttungen, das Erzielen einer Mindestrendite oder die…
  • AnlegerEin Anleger ist eine natürliche oder juristische Person, die Kapital zur Verfügung stellt, um damit bestimmte finanzielle Ziele zu verfolgen. Beim Erwerb von Fondsanteilen erhält der Anleger eine…
  • AnleihenAnleihen sind verzinsliche Wertpapiere, mit denen Banken, Unternehmen und staatliche Stellen Fremdkapital aufnehmen. Sie werden auch als Obligationen, Schuldverschreibungen, Rentenpapiere, Pfandbriefe oder Bonds bezeichnet. Käufer gewähren dem Emittenten…
  • AnleihenfondsAnleihenfonds sind Investmentfonds, die das Fondsvermögen überwiegend oder ausschließlich in Anleihen investieren. Zu diesen Anlageklassen zählen etwa Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, Genussscheine sowie Anleihen aus Schwellenländern. Sie ermöglichen Anlegern Diversifikation…
  • Annualisierte PerformanceAnnualisierte Performance gibt die durchschnittliche jährliche Wertentwicklung eines Investments über mehrere Jahre an und berücksichtigt dabei den Zinseszinseffekt. Sie wandelt die Gesamtrendite eines Zeitraums in einen vergleichbaren Jahreswert…
  • AnteilklasseBei Investmentfonds oder anderen Sondervermögen werden häufig mehrere Anteilklassen parallel angeboten. Sie unterscheiden sich unter anderem bei Ausgabeaufschlag, Verwaltungsvergütung, Mindestanlage, Anlagewährung sowie in der Art der Ertragsverwendung, etwa…
  • AnteilscheinEin Anteilschein, auch Fondsanteil oder Investmentzertifikat genannt, dokumentiert das Eigentum an Anteilen eines Investmentfonds. In physischer Ausführung besteht er aus einem äußeren Mantel und einem innenliegenden Bogen mit…
  • AnteilspreisveröffentlichungKapitalverwaltungsgesellschaften sind verpflichtet, die Anteilspreise ihrer Fonds im Rahmen ihrer Informationspflichten gegenüber Anlegern offenzulegen. Diese Anteilspreise entsprechen dem Nettoinventarwert und müssen an jedem Börsentag ermittelt werden. Die Veröffentlichung…
  • AnteilumlaufDie Begrifflichkeit beschreibt die Gesamtanzahl der Fondsanteile, die von der Verwahrstelle ausgegeben wurden und zu einem bestimmten Stichtag tatsächlich im Umlauf sind. Von dieser Zahl werden bereits zurückgenommene…
  • AnteilwertDer Anteilwert gibt an, wie viel ein einzelner Fondsanteil zum jeweiligen Zeitpunkt wert ist. Er wird berechnet, indem das gesamte Fondsvermögen durch die Anzahl der im Umlauf befindlichen…
  • AntizyklischAntizyklisches Verhalten beschreibt eine Anlageweise, die bewusst gegen die vorherrschende Marktbewegung gerichtet ist. Beim antizyklischen Investieren werden Anlagepositionen eher aufgebaut, wenn Kurse fallen, und reduziert, wenn Kurse steigen.…
  • ArbitrageArbitrage bezeichnet die gezielte Ausnutzung von Preis-, Kurs- oder Zinsunterschieden eines Wirtschaftsgutes an unterschiedlichen Handelsplätzen zum selben Zeitpunkt. Dabei wird am Markt mit niedrigeren Kursen gekauft und am…
  • AssetDer englische Begriff asset bezeichnet einen Vermögenswert, eine Anlage oder ein Wertpapier. Im Anlagekontext umfasst ein Asset sowohl materielle Güter wie Immobilien und Rohstoffe als auch finanzielle Instrumente…
  • Asset AllocationAsset Allocation beschreibt die geplante Verteilung eines Vermögens auf verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Rentenpapiere, Derivate, Immobilien und liquide Mittel. Dazu gehören die Auswahl von Emittenten sowie die Gewichtung…
  • Asset Backed SecuritiesDabei handelt es sich um Wertpapiere, die durch einen Pool von Forderungen wie Konsumentenkrediten, Kreditkarten- oder Leasingforderungen gedeckt sind. Für die Emission werden diese Forderungen nach Laufzeit und…
  • Asset Backed Securities (ABS)Asset Backed Securities (ABS) sind verzinsliche Wertpapiere, die durch ein Portfolio von Forderungen besichert werden. Zins- und Tilgungszahlungen erfolgen aus den Cashflows des verbrieften Forderungsbestands. Solche Verbriefungen bündeln…
  • Asset KlassenDer Kapitalmarkt wird in verschiedene Segmente unterteilt, wobei Aktien, Anleihen, Geldmarktinstrumente und Immobilien als die wichtigsten Haupt-Asset-Klassen gelten. Innerhalb dieser Gruppen werden häufig weitere Unterklassen unterschieden, etwa nach…
  • Asset ManagementAsset Management bezeichnet die professionelle Verwaltung von Vermögensanlagen durch spezialisierte Anbieter. Dabei umfasst es die Auswahl, Zusammensetzung und laufende Überwachung von Portfolios mit dem Ziel, Renditen zu erzielen…
  • Asset-SchwerpunktDer Asset-Schwerpunkt beschreibt, auf welche Anlageklassen ein Fonds seinen Schwerpunkt legt. Häufige Ausrichtungen sind zum Beispiel Aktien, Renten, Immobilien oder ausgewogene beziehungsweise dynamische Mischstrategien. Er ermöglicht Anlegern und…
  • AssetklasseAls Assetklasse wird eine Gruppe von Anlagen bezeichnet, die ähnliche wirtschaftliche Eigenschaften und vergleichbares Marktverhalten aufweisen. Typische Beispiele sind Aktien, Rentenpapiere, Rohstoffe, Devisen und Immobilien. Die Einteilung nach…
  • ATCATC (Additional Trading Costs, zusätzliche Handelskosten) bezeichnet Gebühren, die von Dritten bei der Ausführung von ETF-Transaktionen erhoben werden. Sie können sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf anfallen…
  • ATXDer ATX (Austrian Traded Index) ist ein in Echtzeit ermittelter Fließhandelsindex der Wiener Börse. Er umfasst die 20 liquidesten und kapitalstärksten Aktien des Prime Market und bildet damit…
  • AuflegungsdatumDas Auflegungsdatum bezeichnet den Zeitpunkt, an dem Anteile eines Fonds erstmals zum Kauf angeboten wurden. Es bildet den Ausgangspunkt für die Laufzeit und die historische Wertentwicklung des Fonds.…
  • AufsichtsbehördeStaatliche Institution, die unter anderem die Tätigkeit von Kapitalverwaltungsgesellschaften überwacht. Sie sorgt für die Durchsetzung gesetzlicher Vorgaben, kontrolliert Transparenz- und Verbraucherschutzregeln und kann Zulassungen erteilen oder Sanktionen verhängen.…
  • AusgabeaufschlagDer Ausgabeaufschlag ist eine beim Kauf eines Fonds fällige Gebühr, die als prozentualer Aufschlag auf den Fondspreis berechnet wird und auch als Agio bezeichnet wird. Üblich ist in…
  • AusgabepreisDer Ausgabepreis ist der Preis, zu dem Anleger Fondsanteile beim Kauf bezahlen. Er ergibt sich aus dem aktuellen Anteilswert, auch Rücknahmepreis genannt, zuzüglich eines Ausgabeaufschlags. Dieser Aufschlag deckt…
  • AuslandsanleiheAls Auslandsanleihe wird eine Schuldverschreibung bezeichnet, die entweder von einem ausländischen Emittenten in Deutschland als Euro-Anleihe platziert wird oder von einem inländischen Emittenten außerhalb Deutschlands in einer fremden…
  • Ausschüttung (offene Fonds)Bei offenen Fonds werden die im Fondsvermögen erzielten Erträge gesammelt und in der Regel periodisch, meist einmal jährlich, an die Anleger ausgezahlt. Laufende Erträge sind beispielsweise Dividenden oder…
  • Ausschüttungsgleicher ErtragDer ausschüttungsgleiche Ertrag wird auch als Thesaurierungsbetrag bezeichnet. Er umfasst jene im Fonds erzielten Erträge, die nicht an Anleger ausgeschüttet, sondern im Fondsvermögen einbehalten und wieder angelegt werden.…
  • AuszahlungsplanEin Auszahlungsplan ermöglicht einem Anleger, sich aus einem Investmentvermögen in regelmäßigen Intervallen Geldbeträge entnehmen zu lassen. Voraussetzung ist häufig, dass das Anlagevermögen eine bestimmte Mindestsumme erreicht. Bei der…