Die Restlaufzeit gibt an, wie lange es noch vom gegenwärtigen Zeitpunkt bis zum Ende der Laufzeit beziehungsweise bis zum Fälligkeitsdatum eines Wertpapiers ist. Sie dient als wichtiges Merkmal zur Einschätzung von Zinsänderungsrisiken und für die Planung des persönlichen Anlagehorizonts. In der Praxis bedeuten kürzere Restlaufzeiten in der Regel geringere Kursrisiken, während längere Restlaufzeiten empfindlicher auf Zinsbewegungen und Renditeveränderungen reagieren können.