Als Emerging Markets werden Länder bezeichnet, vor allem in Südostasien, Lateinamerika und Osteuropa, die sich im Übergang von Entwicklungs- zu Industriestaaten befinden. Charakteristisch sind wirtschaftliche Reformen, überdurchschnittliches industrielles Wachstum sowie sinkende, aber noch relativ hohe Inflationsraten. Häufig bestehen eine hohe Außenverschuldung und eingeschränkte politische Stabilität, was zu erhöhter Volatilität der Märkte führt. Für Anleger können sich daraus erhöhte Ertragschancen ergeben, zugleich ist das Verlustrisiko deutlich größer, sodass eine sorgfältige Risikostreuung geboten ist.