Die Modified Duration, auch modifizierte Macaulay-Duration genannt, ist ein gebräuchliches Risikomaß für festverzinsliche Wertpapiere. Sie beschreibt die erwartete prozentuale Kursänderung einer Anleihe oder eines Rentenportfolios bei einer Veränderung des Zinssatzes um einen Prozentpunkt. Formal ergibt sich die Modified Duration aus der Macaulay-Duration geteilt durch eins plus dem aktuellen Effektivzins. Für Anleger dient sie zur Abschätzung der Zinssensitivität und zum Vergleich des Zinsrisikos verschiedener Papiere.